Diabetiker-Querfurt

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Aktuelle Behandlungsstrategien

Soziale Teilhabe

Die Behandlungsstrategien unterscheiden sich an einem wesentlichen Ausgangspunkt, der diese chronische Krankheit definiert:

  • der gestörten Zuckerverwertung in den Körperzellen, insbesondere der gestörten und erschwerten Aufnahme des Zuckers aus dem Blut in die Zellen, häufig begleitet von zuviel Insulin im Blut (auch als Diabetes Typ 2 bezeichnet) und

  • der gestörten / fehlenden Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse (als Typ 1 - Diabetes bezeichnet).


Während häufig über den Typ 1 - Diabetes gesprochen wird ist die Zahl der Typ 2 - Diabetiker bei weitem höher. Der Typ 2 - Diabetes ist dabei einfacher zu behandeln, erfordert allerdings auch die aktive Mitarbeit des Erkrankten.
Die wesentlichsten Strategien in der Behandlng dieser Krankheit soll hier kurz dargestellt werden, wobei dies den Rat und die gemeinsame Strategiefestlegung zwischen dem Diabetiker und seinem Diabetologen (Facharzt für Diabetesbehandlung) und den Diabetesassistenten nicht ersetzen kann und auch keinen Masterplan in der Behandlung darstellt.

Typ 1:
Durch unterschiedliche Behandlungsformen wird das fehlende Insulin entsprechend seiner Ursache ersetzt, d.h. eine lebenslange Insulingabe ist notwendig.

Typ 2:
Das multifaktorielle Bild dieses Krankheitstyps (gestörter Fettstoffwechsel, gestörter Kohlenhydratstoffwechsel, gestörter Eiweisstoffwechsel) bestimmt die Behandlung. Deutlich muss gesagt werden, dass der Diabetes Typ 2 keine grundsätzliche Erkrankung des Kohlenhydratstoffwechsels ist, der Begriff "Zuckerkrankheit" faktisch eigentlich falsch ist. Das Bild dieser Erkrankung ist regelhaft gekennzeichnet durch ein erhöhtes, teilweise erheblich erhöhtes, Körpergewicht, welches die Regulationsmechanismen des Körpers zusätzlich sehr belastet.
Deshalb ist das erste Behandlungsziel eine Reduktion des Körpergewichtes durch mehr Bewegung und eine normale bis leicht unter der Tagesempfehlung liegende Kalorienzufuhr. Dies wird ergänzt durch eine physiologisch ausgewogene Zufuhr von Fetten, Kohlenhydraten, Eiweis, Mineralien, Vitaminen u.a. Nahrungsbestandteilen, wobei der Schwerpunkt auf den Fetten, Eiweisen und Kohlenhydraten liegt. Das bedeutet, dass es eine "Zuckerdiät" nicht gibt, sondern eine ausgewogene, physiologisch adaptierte Ernährung und ein deutliches Mehr an körperlicher Bewegung, Ausdauerbewegung, sind etwas, was unserem Körper im Erbgut vorgegeben ist. Diese Normalität zurück zu gewinnen ist das erste und oberste Ziel in der Behandlung des Typ 2 - Diabetes.

Wenn Sie hierzu mehr wissen möchten, besuchen Sie doch einfach unsere Selbsthilfegruppe und informieren Sie sich auf den Seiten unserer Homepage hier.

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